A R T - A G E N C Y H A M M O N D
CELEBRATING OVER 46 YEARS OF SUCCESS
The past 46 years were an extraordinary journey and to have worked with the people we met along the way was the privilege of a lifetime.
Upcoming Exhibition
Die Malerin Stephanie Grün, die von 1991 bis 1997 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Colditz und Grützke studierte, gab ihr künstlerisches Debüt 1996 mit Tanzbildern, die erstmals im Theater Fletch Bizzel in Dortmund zu sehen waren.
In den folgenden Jahren zog es sie – mit Bleistift und Aquarellpinsel ausgerüstet – hinaus in ihre unmittelbare Umgebung. Sie sammelte im Vorübergehen flüchtige Eindrücke und verdichtete diese Beobachtungen in großformatigen Gemälden. Dank des Debütantenpreises des BBK Nürnberg mit Katalogförderung konnte sie diese Arbeiten 2008 im Kunsthaus Nürnberg präsentieren.
Dann richtete sie ihren Blick nach innen: in ihren „inner urban garden“, wie sie ihr zweites Kunstbuch nennt. Dort widmete sie sich den Pflanzen, mit denen sie eine stille Lebensgemeinschaft verbindet.
Nach einer intensiven Phase des Schreibens als Romanautorin treten seit 2024 ihre bildnerischen Ideen wieder kraftvoll in die Öffentlichkeit.
Mit der Ausstellung FLORA & FLEURS inszeniert Stephanie Grün eine Begegnung mit ihrem jüngeren Ich und lässt ein Echo auf Werke entstehen, die vor drei Jahrzehnten entstanden sind. Jugend trifft Reife – ein Dialog zweier Schaffensphasen, der ein spannungsreiches dramaturgisches Feld eröffnet und im Stadttheater Fürth seinen idealen Resonanzraum findet.
FLORA, die Personifikation der Blume, wird für die Künstlerin zur mythischen Symbolfigur weiblicher Gestaltungskraft – ein Motiv, das sich durch ihr gesamtes Werk zieht.
Wolfgang Mages entwickelt seine künstlerische Position aus der Landschaftsmalerei heraus, die seit den 1990er Jahren einen zentralen Ausgangspunkt seiner Arbeit bildet. Seine Bildsprache hat sich seither kontinuierlich erweitert: In der Werkreihe FLEURS entstehen abstrahierte florale Motive, in denen sich Leuchtkraft, Bewegung und malerischer Prozess verdichten. Die sichtbaren Spuren der Bearbeitung verleihen den Arbeiten eine unmittelbare Präsenz und verweisen auf die Flüchtigkeit von Motiv und Entstehung zugleich. In seinen großformatigen Blumenbildern öffnet er seine malerische Praxis weiter.
Parallel dazu arbeitet Mages intensiv im Siebdruck, wo er serielle Strukturen mit
experimentellen Ansätzen verbindet. Aktuell führt er beide Bereiche zusammen, indem er Druckgrafik und Malerei auf Leinwand kombiniert und so neue, vielschichtige Bildräume
schafft.
Mages studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Angermann sowie zuvor bei
Colditz. Zu seinen Ausstellungen zählen unter anderem Beteiligungen an der Großen Kunstausstellung Düsseldorf oder eine Ausstellung in der Lisa Norris Gallery in London.
Past Exhibition
Vernissage 10.05.2026
Bettina Jaenicke & Antje Wolkersdorfer
WARE.NATUR
Stadttheater Fürth
10.05. - 16.07.2026
Vernissage: Sonntag, den 10. Mai 2026 um 11.00 Uhr
Im Stadttheater Fürth, Königstraße 116, 90762 Fürth,
Tel.: 0911 – 974 24 10
Einführung: die Künstlerinnen selbst
Ausstellungsdauer: 10. Mai bis 16. Juli 2026
Die Ausstellung kann besichtigt werden in der Zeit zwischen
60 und 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn oder zu einer anderen
Zeit nach Vereinbarung mit
Art-Agency Hammond
Tel.: 0911 – 77 07 27
E-Mail: aah@art-agency-hammond.de
Bettina Jaenicke ist seit vielen Jahren dabei, dem Phänomen Natur malerisch nachzuspüren. Das hat mit Vegetation zu tun und ihrer Veränderung im Licht. Mit Schatten und Halbschatten und den verschiedenen Ansichten von Landschaft und ihren Details im Wechsel von Sonneneinstrahlung bis zur Dämmerung. In ihren Arbeiten verbinden sich Gegenständlichkeit und Abstraktion.
Antje Wolkersdorfer hat sich den „Supermarktstilleben“ verschrieben und richtet ihren künstlerischen Fokus auf all das, woran Tag für Tag vorbeigeschaut wird: Umverpackungen und deren Inhalte. Einerseits ergibt sich eine neue Ästhetik der Lebensmittel hinter Folie, gleichzeitig wird auch auf das fragwürdige Konsumgebaren einer satten Gesellschaft verwiesen.
Parallel dazu feiert Wolkersdorfer in abstrahierend gefassten Naturschilderungen die fragile Schönheit der Welt, ebenso aber auch die Kraft der Natur.
Virtual Tour
Artist Profile
Bettina Jaenicke
Bettina Jaenicke ist seit vielen Jahren dabei, dem Phänomen Natur malerisch nachzuspüren. Das hat mit Vegetation zu tun und ihrer Veränderung im Licht. Mit Schatten und Halbschatten und den verschiedenen Ansichten von Landschaft und ihren Details im Wechsel von Sonneneinstrahlung bis zur Dämmerung. In ihren Arbeiten verbinden sich Gegenständlichkeit und Abstraktion.
Studium der Kunsterziehung und Germanistik in Nürnberg und Erlangen mit Schwerpunkt Malerei.
Mitglied im Hauptausschuss des BBK (Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler), Eigene Kuratorinnentätigkeit: Ausstellung „Mann sieht sich“ im BBK-Projektraum.
Ausstellungen von Ljubljana bis Nürnberg; u.a. im Kunstraum Weißenohe, auch im Bereich Fotografie.
Nominierung zum NN-Kunstpreis: 2017, 2020 und 2021.
Themen: Landschaft und Natur - so abstrakt wie möglich und so gegenständlich wie nötig.
Artworks
Bettina Jaenicke
Price List
Bettina Jaenicke
|
Nr. |
Titel |
Technik |
Maße |
Preise |
|
|
Foyer |
|
|
|
|
170 |
Stromlinien |
Öl auf Leinwand |
120 x 140 |
2.100,- |
|
171 |
Wie Efeu an der Mauer |
„ |
80 x 60 |
680,- |
|
172 |
Fleurs du mal |
„ |
55 x 75 |
750,- |
|
173 |
Lake Tahoe |
„ |
120 x 140 |
2.100,- |
|
174 |
Early Sunday Morning |
„ |
60 x 100 |
780,- |
|
175 |
Grauzone |
„ |
65 x 100 |
900,- |
|
176 |
Delta |
„ |
70 x 110 |
1.200,- |
|
177 |
Lichteinfall |
„ |
90 x 120 |
1.600,- |
|
178 |
Weites Feld |
„ |
80 x 135 |
1.600,- |
|
179 |
Nacht in Havanna |
„ |
65 x 120 |
1.400,- |
|
|
|
|
|
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|
|
2. Rang links |
|
|
|
|
180 |
Teich |
„ |
60 x 90 |
780,- |
|
181 |
Baden verboten |
„ |
50 x 70 |
600,- |
|
182 |
Stilles Wasser |
„ |
90 x 120 |
1,800,- |
|
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|
Irrtum vorbehalten. Alle Preise inklusive Rahmen.
Artist Profile
Antje Wolkersdorfer
Antje Wolkersdorfer hat sich den „Supermarktstilleben“ verschrieben und richtet ihren künstlerischen Fokus auf all das, woran Tag für Tag vorbeigeschaut wird: Umverpackungen und deren Inhalte. Einerseits ergibt sich eine neue Ästhetik der Lebensmittel hinter Folie, gleichzeitig wird auch auf das fragwürdige Konsumgebaren einer satten Gesellschaft verwiesen.
Parallel dazu feiert Wolkersdorfer in abstrahierend gefassten Naturschilderungen die fragile Schönheit der Welt, ebenso aber auch die Kraft der Natur.
Antje Wolkersdorfer wurde 1968 in Erlangen geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie ein Französischstudium in Bordeaux und anschließend ein Studium für Kommunikations-Design in Nürnberg. Neben einer jahrelangen Tätigkeit als Grafik-Designerin und Art-Directorin in verschiedenen Agenturen in Bombay, Berlin, Erlangen und Nürnberg verlagerte sie ihren Schwerpunkt immer mehr auf die Malerei.
Sie besuchte die Sommerakademien in Salzburg und Trier, nahm Unterricht bei Akbar Akbarpour, Meisterschüler der AdBK Nürnberg, und absolvierte 2016 das Aufbaustudium Kunst an der Akademie Faber-Castell.
Seit 2020 ist sie freischaffende Künstlerin. Über 20 Jahre beschäftigt sie sich in ihrer Malerei schon mit Supermarktstillleben. Parallel dazu arbeitet sie, auch oft pleinair, zum Thema Landschaft und Wiesenstücke.
Artworks
Antje Wolkersdorfer
Price List
Antje Wolkersdorfer
|
Nr. |
Titel |
Technik |
Maße |
Preise |
|
|
Foyer |
|
|
|
|
151 |
Springkraut |
Öl auf Leinwand |
80 x 100 |
1.200,- |
|
152 |
Madame Bromelie 5,99€ |
Öl auf Leinwand |
80 x 50 |
780,- |
|
153 |
Monstera deliciosa 6,99€ |
Öl auf Leinwand |
80 x 50 |
780,- |
|
154 |
Premium fresh Rosen 4,50€ |
Öl auf Leinwand |
80 x 50 |
780,- |
|
155 |
Knoblauchsland 3 |
Öl auf Leinwand |
85 x 120 |
790,- |
|
156 |
Schnittblumen Tulpen 2,99€ |
Öl auf Leinwand |
80 x 50 |
780,- |
|
157 |
Anthurium 7,99€ |
Öl auf Leinwand |
80 x 50 |
780,- |
|
158 |
Holy Fernes 1 |
Tuschestift, Aquarell, Papier |
60 x 80 |
420,- |
|
159 |
Phalaenopsis 11,99€ |
Öl auf Leinwand |
80 x 50 |
780,- |
|
160 |
Chrysanthemen, 4,99€ |
Öl auf Leinwand |
80 x 50 |
780,- |
|
161 |
Wiese Atzenhof |
Öl auf Leinwand |
120 x 140 |
3.200,- |
|
162 |
Holy Fernes 2 |
Tuschestift, Aquarell, Papier |
60 x 80 |
420,- |
|
163 |
Holy Fernes 3 |
Tuschestift, Aquarell, Papier |
60 x 80 |
420,- |
|
164 |
Kiefer Vobue Fürth im Regen |
Öl auf Leinwand |
50 x 60 |
480,- |
|
165 |
Lichtung Egloffsteiner Hüll |
Öl auf Leinwand |
30 x 40 |
380,- |
|
166 |
Landschaft mit Heupöllern2 |
Öl auf Karton |
31 x 44 |
380,- |
|
167 |
Windräder mit Kornfeld |
Öl auf Leinwand |
65 x 105 |
1.200,- |
|
|
|
|
|
|
|
|
2. Rang rechts |
|
|
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|
168 |
Wiesenstück 2 |
Öl auf Leinwand |
100 x 100 |
1.400,- |
|
169 |
Wiesenstück mit Springkraut |
Öl auf Leinwand |
120 x 160 |
2.800,- |
Irrtum vorbehalten. Alle Preise inklusive Rahmen.
Press
Fürther Nachrichten, 16.07.2026, CLAUDIA SCHULLER
Vielen Dank für die Blumenfolie!
Die Art-Agency Hammond präsentiert Natur-Werke von Antje Wolkersdorfer und Bettina Jaenicke
Antje Wolkersdorfer und Bettina Jaenicke bespielen auf je eigene Weise das Thema Natur und fordern mit ihrer Kunst zu genauem Hinsehen auf. Foto: Art-Agency Hammond
Antje Wolkersdorfer entdeckt Natur an Orten, wo man sie nicht vermutet: im Supermarkt. Schließlich verbergen sich unter Plastikverpackungen Lebensmittel, Obst und Gemüse, die von Feldern und Bäumen stammen, auch wenn viele Menschen kaum daran denken oder es schlicht verdrängt haben. Zudem gibt es dort Blumen zu kaufen, die zwar ohnehin „natürlich“ sind, aber ebenfalls eingewickelt in synthetische, durchsichtige Folien. Alles zum Schutz und wegen der Hygiene natürlich.
Betrachtet man Wolkersdorfers Öl-auf-Leinwand- oder Tuschestift-Aquarell-Werke, die derzeit im Stadttheater ausgestellt sind, kommt man automatisch ins Grübeln. Wieviel Künstlichkeit steckt in diesen Rosensträußen oder Bromelien, wie „echt“ sind sie eigentlich? Sicher wurden sie in großen Farmen gezüchtet und sind nicht „frei“ gewachsen, aber dennoch „leben“ sie. Ohne Wasser gingen sie kaputt. Und die Klarsichthülle setzt sie in Szene, schillert interessant in ihrer chemischen Beschaffenheit aus den Bildern.
Gerade der Gegensatz macht diese „Supermarktstillleben“ aus, wie die aus Erlangen stammende Künstlerin sie nennt. Und überhaupt, was ist heute noch ursprüngliche Umwelt, was ist Landschaft, so stark, wie der Mensch eingreift und alles verändert? Wolkersdorfer, die Kommunikation- und Grafik-Design studiert hat und sich in der Faber-Castell-Akademie fortbildete, thematisiert das anhand von Windrädern, einer Lichtung bei Egloffstein und einer Kiefer in der Stadt, vor der Volksbücherei Fürth. Natürlich steckt darin einer Kritik an gedankenlosem Konsum, an wilden Ressourcenverbrauch, als hätten wir Menschen mehrere Planeten und nicht bloß eine Erde Doch Wolkersdorfer malt andererseits zum Teil auch erstaunlich zart und abstrahierend, greift idyllische Elemente auf und wenn es nur einfaches Springkraut oder Details einer gewöhnlichen Wiese sind.
So unterstreicht sie wie nebenher, dass Ökosysteme fragil sind.
Bettina Jaenicke wiederum betätigt sich in der aktuellen Ausstellung als Bewusstseins-Forscherin, wenn sie in ihren Arbeiten das „Phänomen Natur“ analysiert. Malerisch erkundet die in Nürnberg lebende Karlsruherin, wie sich die Pflanzen im Tagesverlauf verändern, wie unterschiedlich sie in Licht, Halbschatten und Schatten wirken können. Die Farben der Öl-auf Leinwand-Gemälde sind gedeckt, kurze Striche markieren den Lichteinfall. Das kann auch sehr abstrakt werden und zu Tableaus verschmelzen, während gegenständlichere Bilder Blüten oder Gräser zeigen.
Besonders spannend aber ist Jaenickes Stil, wenn sie in die Unschärfe geht, einfach dem licht folgt, ob es nun aufsteigt oder schwindet. Dann entstehen weiche, verschleierte Umrisse, die sich dem Blick öffnen und zugleich entziehen. Hier hält eine Malerin Erinnerungen fest, filtert das, was sie gesehen und erlebt hat, durch die eigene Wahrnehmung und dringt zur Essenz vor. Landschaften, Blätter oder Wolkenhimmel sind zwar noch zu erahnen, aber hier geht es darum, wie sie sich für Jaenicke in dem Moment angefühlt haben. Das führt die gelernte Kunsterzieherin zu expressivem Arbeiten, während sie aber auch mit dem Pinsel zu tasten scheint. Nähe und Ferne verschwimmen bei der Teilnehmerin am NN-Kunstpreis 2026 gekonnt.
Invitation